3 stufiger Gifford McMahom Kühler
(in Arbeit)
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Der Kühler arbeitet wie der >2
stufige GM-Kühler< nur das die Dimensionen vergrößert
und eine dritte Stufe angesetzt wurden. Das Bild zeigt den neuen Aufbau
im Vergleich zum vorher gehenden. Der Durchmesser der drei Zylinder beträgt
30mm, 16 mm und 10 mm, die Länge der drei Zylinder ist gleich und
beträgt 120 mm. Der ebenfalls dreiteilige Displacer ist aus Pertinax
gefertigt. Die Regeneratorfüllung besteht aus Edelstahlsieben wie
schon beim 2 stufigem Gerät. Die einzelnen Sektion des Displacers
sind beweglich mit einfachen Gelenken verbunden. So werden Ungenauigkeiten
beim Verkleben der Zylinderrohre ausgeglichen. Die für die Funktion
äußerst wichtigen Dichtungen des Kolbens bestehen aus O-Ringen
die mit dünnem Teflon-Dichtungsband überzogen werden. So wird
zum Einen die Reibung herabgesetzt und zum Anderen besteht die Hoffnung
das Hartwerden der O-Ringe in der Kälte etwas auszugleichen. Wie
sich zeigt funktioniert das ganz gut.
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Die Ventil des neuen
Kühler verwendet 220V Ac Magnetspulen weshalb die Arduinosteuerung
in ein Gehäuse eingebaut wurde um ein versehentliches
Berühren der hohen Spannung zu vermeiden. Die Ansteuerung
der Spulenerfolgt mit Solidstate-Relais statt mit Darlington-Trnasistoren.
Zusätzlich wurde noch ein Display eingebaut um jederzeit
die Betriebsfrequenz kontrollieren zu können. Dazu gekommen
sind auch ein Drucksensor und eine Lichtschranke im Kühler.
Mit der Lichtschranke kann die Position des Displacers und
mit dem Drucksensor der herrschende Druck gemessen werden.
Die Temperaturen werden mit drei Pt1000 Widerständen
gemessen. |
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Eine erste Messung mit Pressluft
als Betriebsgas zeigt die linke Abkühlkurve. Die Temperatur der
dritten Stufe sinkt auf -181 °C, 92,15 °K und bleibt auf diesem
Wert, die Temperaturen der 1. und 2. Stufe fallen weiter.
Auch hier ist die minimale Temperatur der 3. Stufe durch die beginnende
Verflüssigung des Betriebsgases begrenzt.
Eine Möglichkeit, zu mindest für kürzere Zeit die Temperatur
noch weiter abzusenken, ist die Verminderung des Betriebsdrucks. Zwar
sinkt dadurch die insgesamte Kälteleistung aber es wird auch
die Verflüssingstemperatur der Gase erniedrig sodass eine tiefere
Temperatur erreicht werden kann.
Wird der Gasdruck von fünf Bar auf zwei Bar abgesenkt steigt
zwar die Temperatur der 1. und 2. Stufe an aber es erniedrigt sich
die Temperatur der 3. Stufe von -178°C auf -186 °C. |
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Unten noch ein
Bild der Druck- und Ortskurven. Die erste, oberste Kurve zeigt die
Position des Displacers, die dritte Kurve den Verlauf des Drucks.
Die beiden roten Kurven zeigen die Steuer-spannungen für die
Ventile.
Wie für den Stirlingzyklus erforderlich ist der Displacer in
der unteren Ruhestellung wenn der Druck ansteigt und in der oberen
Stellung wenn der Druck abfällt. |
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Deutlich bessere Ergebnisse werden beim Betrieb mit
Helium erreicht. Zu Allererst bleibt natürlich Helium bei diesen
Temperaturen ein Gas und somit die Funktion des Kühlers erhalten.
Aber es gibt noch weitere Vorteile. Helium hat eine höhere Arbeitsleistung
da die hohe spezifische Wärme die geringere Dichte mehr als ausgleicht.
Ein weiteres Plus ist die kleine Viskosität von Helium die sich
an den steileren Druckkurven zeigt. Das Helium kann schneller durch
die kleinen Ventilöffnungen strömen.
Der Erfolg zeigen die untere Abkühlkurven, mit Helium wird nach
nur 20 Minuten die tiefste Temperatur von -213,6°C erreicht. MitLuft
wird erst nach fast einer Stunde die Tiefsttemperatur von -179,3 °C
erreicht.
Ein Nachteil ist natürlich der hohe Preis des Gases der nur einen
Betrieb in einem geschlossenem Kreislauf errlaubt. |
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